5 Punkte von Shakaar:
Die Hälfte des Lebens, was konnte man ihr Abgewinnen und was könnte man noch erreichen?
Andreas Dresen schildert die Geschichte zweier befreundete Ehepaare die auf Ihrer halben Treppe des Leben stehen, mit allen Altäglichkeiten das ein eingefahrenes Leben so mit sich bringt. Der Bruch der Aktuere mit diesem eingefahrenen Leben, lässt ein realitätsnahes Beziehungsdrama entstehen, indem die Entwicklungsfähigkeit der Akteure geprüft, gefordert und in Frage gestellt wird.
Was am Ende bleibt? - Die Frage was kann man vom Leben noch erwarten?!
5 Punkte von Liv:
Ich liebe ´Halbe Treppe´ für seine unaufgeklärte Spontanität - Andreas Dresen zeigt in cineastischer Akribie, dass er vom Dokumentarfilm kommt, in ´Halbe Treppe´ sein ursprüngliches Genre kunstvoll in die Form des Fiktionalen zu transportieren im Stande ist. Und Andreas Dresen hat das, was einen großen Filmemacher auszeichnet: eine schier uneingeschränkte Empfänglichlichkeit für Atmosphäre, Charaktere, Schauplätze und Emotionen. Im Grunde genommen ein einfaches Rezept, um gute Filme zu machen, doch wem es nicht in die Wiege gelegt, der wird es nicht erreichen...




© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb