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Die Rückkehr
Vozvrashcheniye - The Return / Возрождение

Russland 2003

DVD 105min

Standort

Alpha60 Drama - Europa & Welt

Sprachen
Deutsch, Russisch   
Untertitel
Deutsch, Englisch   
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Regie
Andrei Zvyagintsev
Drehbuch
Vladimir Moiseyenko, Aleksandr Novototsky
Kamera
Mikhail Krichman
Musik
Andrei Dergachyov
Produzent
Yelena Kovalyova, Dmitri Lesnevsky
Schauspiel
Galina Petrova, Ivan Dobronravov, Vladimir Garin, Konstantin Lavronenko, Natalya Vdovina
Awards
Venedig: Goldener Löwe
Empfohlen von
Andre, Miau, Mitarbeiter
Genre
Drama
Stichworte
Familien-/Ehedrama
Inhalt
Als der Vater nach Jahren zu seiner Familie zurückkehrt, um mit seinen Söhnen einen Ausflug zu machen, entwickelt sich aus Entfremdung und Verunsicherung eine unerwartete Tragödie. Zwischen den Brüdern zeigt sich der unterschiedliche Umgang mit dem Zurückgekehrten, während der eine ihn zum Helden macht ist es für den anderen der verhasste Fremde geworden.

Kommentare

5 Punkte von anonym:
toller film, wahnsinnig schöne bilder,...

5 Punkte von Lars Tuncay:
Die große Zeit des russischen Kinos liegt lange zurück. In diesem Jahr hat es mit „The Return – Die Rückkehr“ erstmals seit Jahren wieder ein Film eines Russen in die Nominierungsliste des Golden Globes geschafft. Dabei ist Andrej Swaginzews Werk wahrlich kein Film fürs unterhaltungsfilmgeprägte US-Kino. Erzählt wird die geschichte der Brüder Iwan und Andrej, die alleine mit ihrer Mutter in einer russischen Provinzstadt leben. Als plötzlich der Vater der beiden nach zwölf Jahren wieder zur Familie zurückkehrt, versucht er rigoros den Respekt der Söhne zu erlangen und nimmt die beiden mit auf einen Ausflug. Während Andrej zu seinem Vater aufschaut, ist sein jüngerer Bruder Iwan skeptisch angesichts der Verschwiegenheit des Fremden. Unheilschwanger, düster und deprimierend ist die Welt, die Swjaginzews da entwickelt. Fasziniert betrachten wir die Ereignisse aus der Sicht der Söhne und begegnen dem schweigsamen Vater mit Skepsis. Vieles ist ungeklärt, ungesagt und zurück bleibt ein flaues Gefühl in der Magengegend des Zuschauers, aber auch die Gewissheit, etwas Großes gesehen zu haben. Erstaunlich ist dabei vor allem, dass es sich bei „The Return“ um ein Werk von Debütanten handelt: sowohl für Regisseur Swainzew, als auch für Kameramann Michail Kritschman und die beiden Hauptdarsteller ist dies die erste Kinoproduktion. Mit einer wortkargen Langsamkeit, die an die Filme Tarkowskis erinnert erzählen sie in wundervollen, aschfahlen Bildern das langsame Annähern zweier Generationen, „um das Herz der Väter zu den Söhnen und das Herz der Söhne zu den Vätern zu bekehren“, wie es in dem zugrunde liegenden Bibelvers heißt. Erstaunt ist man auch ob der Fotos der Reise die im Abspann zu sehen sind und belegen, wie viele fröhliche Moment wir im Zusammensein der beiden mit ihrem Vater miterleben durften.

5 Punkte von Liv:
Andrei Zvyagintsev - mein uneingeschränktes Lob gilt Dir und Deinem Film. Von eindringlicher Schönheit die Bilder, einfältig und doch abgeklärt die Charaktere der Kinder, dunkel und zäh das Wesen des Vaters. Ein Lehrfilm darüber, wie man einen Film macht: keine Einstellung zuviel, jedes Bild sorgfältig gewählt und austariert, kein Lavieren zwischen den Objekten, sondern entschiedene zupackende Bilder, sorgsam und doch bestimmt rhythmisiert. "The Return" gehört zu den größten Werken der Filmgeschichte.

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