Suche

Suche
Alpha60 Logo

Paul Thomas Anderson

* 26.06.1970

Info

Die komplexen Erzählungen des Autorenfilmers beleben seit Ende des alten Jahrtausends den Ensemblefilm neu. Deutlich beeinflusst von den Filmen Robert Altmans inszenierte Anderson 1996 den kleinen Vegas-Krimi "Last Exit Reno", mit dem er erstes Aufsehen erregte. Sein zweiter Film wurde dann wesentlich größer und auch ein erster Erfolg: "Boogie Nights" glänzte durch seinen unverkrampften Umgang mit Sexualität und machte deutlich, dass man es bei Anderson nicht im einem typischen Regisseur im prüden Amerika zu tun hat. War der vielschichtige und an Charakteren reiche Zweitling bereits ein komplexer Vorgeschmack, holte Anderson mit "Magnolia" noch weiter aus. Vorführungen bei diversen Filmfestivals, darunter die Berlinale 1999 und etliche Preise, darunter auch seine erste Oscarnominierung folgten - und das mit gerade mal 29 Jahren. Allen, die glaubten, er hätte damit bereits den Zenit erreicht, belehrte er nach der kleinen Komödie "[[Punch Drunk Love]]" eines besseren. "[[There will be blood]]" ist sein wohl ur-amerikanischster Film bisher und ein modernes Meisterwerk. Der Film stellt ein Ausnahmewerk in der Filmographie Andersons dar. Erstmals vertraute er hier nicht auf das Ensemble liebgewonnener Stammschauspieler, zu denen Philip Seymour Hoffman, John C. Reilly und Philip Baker Hall gehören. Als Sohn eines TV-Horrorshow-Hosts lernte er viele vergessene Hollywoodstars kennen, von denen einige später ihr Comeback in seinen Filmen feierten. Anderson ist ein waschechter Cineast, was sich im Zitatreichtum seiner Werke niederschlägt. Sein Markenzeichen ist außerdem, dass das Bild bei seinen Filmen nahezu ständig in Bewegung ist. Anderson war eine Zeitlang mit der US-Sängerin Fiona Apple liiert.

Awards

Regie

Drehbuch

Produzent

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb