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David Keith Lynch (David Lynch)

* 20.01.1946

Info

David Lynch wurde am 20.1.1946 in Missoula, Montana geboren. er ist ein US-amerikanischer Regisseur, Produzent, Maler und Fotograf.
1977 sorgte gleich sein Debüt-Langfilm "Eraserhead" für erhebliches Aufsehen.Obwohl der Film auf Grund seiner Morbidität bei den Studios auf wenig Gegenliebe stieß, avancierte der Film kurze Zeit später zum Kultfilm, bedingt unter anderem durch die mitternächtliche Ausstrahlung in vielen amerikanischen Kinos als ein so genannter "Midnight Movie". 1980 drehte er im Auftrag von Mel Brooks den achtfach oscarnominierten Film "Der Elefantenmensch". Danach verhob er sich mit dem Science-Fiction-Epos "Dune - Der Wüstenplanet". "Blue Velvet" und "Wild at Heart" waren vor allem in Europa gefeierte Kunstwerke. Während Lynch in seiner Heimat eher für seine Kult-Serie "Twin Peaks" verehrt wird. Für "Lost Highway" ein moderner Horrorfilm, der Freuds Traumdeutung mit dem Genre des Horrofilm vermixt, wurde er einerseits gelobt auf der anderen Seite hagelte es aber auch Kritik - Lynch würde unverständlichen Bullshit von sich geben. Mit "Mullholand Drive" und "Inland Empire" bewegte sich Lynch konsequent weiter weg von klassischen Erzählstrukturen. Lynch, ausgebildeter Kunstmaler arbeitet zuletzt vermehrt mit Digitaltechniken. Thematisch greift Lynch auf die Gegebenheiten seiner Kindheit in den fünfziger Jahren und die großen Erfahrungen in der Mitte der US-amerikanischen Gesellschaft zurück. Wiederkehrende Themen sind: der Mittelstand, die Geborgenheit der Kleinstadt, die Musik, die Familie, Liebe und Romantik – und deren dunkle Kehrseite: unterdrückte Gewalt und Libido, das Unbewusste, das Irrationale, das Verschwiegene. Das Werk formt aus Banalem den Horror, es lässt Gewalt in Komik umschlagen, macht aus Mystischem Alltägliches, es ergänzt Pathos mit überlangen Ausführungen, mischt Improvisiertes mit Zufälligem. Das Paradoxe und die absolute Metapher sind in Lynchs Werk charakteristisch.
Über David Lynchs Filme wird viel diskutiert und es gibt unzählige Veröffentlichungen zu seinen Filmen. Am bekanntesten ist im deutschsprachigen Raum wohl das Buch "David Lynch und seine Filme" von Georg Seeßlen, das ultimative Buch über Lynch weltweit. Lynch vermarktet seine Filme wie auch seine Aktionen, Kunst, Bilder, Fotos und alle andere Ergüsse wie ein Guru. Das hat seine Person in den letzten Jahren an den Rand einer Karikatur gebracht. Seit 2006 wartet seine Fangemeinde auf einen neuen Langfilm.

Awards

Regie

Drehbuch

Produzent

Musik

Auftritt

Schauspiel

Stimme

Kamera

Schnitt

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb