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Quentin Tarantino

* 27.03.1963

Info

Das einstige "enfant-terrible" der amerikanischen Independant-Regisseur-Szene wuchs allein mit seiner Mutter in den wilden Vorstädten von Los Angeles auf. Die Mama war in den 60ern ein Fan der US-Fernsehserie "Rauchende Colts" und so stand angeblich bei der Namensgebung des Jungen Burt Reynolds in der Rolle des "Quint Asper" Pate. In seiner Jugend wurde Quentin - wie unschwer in seinem späteren Filmschaffen erkennbar - von B-Movies und asiatischen Martial-Art-Filmen geprägt. Die Schule brach er für eine Schauspielausbildung ab und jobte später in einer Arthouse-Videothek. Hier schrieb er nebenbei seine ersten Drehbücher, welche u.a. später von Tony Scott mit "True Romance" und Oliver Stone mit "Natural Born Killers" verfilmt wurden. Aufgrund der oft brutalen Handlungen seiner Filme geriet Tarantino ins Kreuzfeuer der Kritik und hatte es Anfang der 90er schwer Investoren für seine Projekte zu finden. Spätestens jedoch seit der Low-Budget-Produktion "Pulp Fiction", bei der das Publikum nur so die Kinos stürmte, überzeugte der junge Regisseur auch die letzten Skeptiker. Seine innovative, episodenhafte Erzählweise wurde später in vielen Filmen kopiert (z.B. in "Amores Perros" oder "21 Gramm"). Auch wenn Tarantino oft vorgeworfen wird durch Gewaltverherrlichung die Aufmerksamkeit auf seine Filme zu lenken, so ist sie dennoch Teil seiner Stilistik. Andere Elemente sind an alte Italo-Western angelehnt, die Musik ist häufig californisch oder mexikanisch angehauchte Gitarrenklänge oder Surf-Rock und Tarantino arbeitet bevorzugt immer wieder mit den gleichen Schauspielern wie beispielsweise Uma Thurman, Samuel L. Jackson oder John Travolta. Eine Ankedote am Rande: Schaut man sich die Frauenrollen in seinen Filmen genauer an, so outet sich Tarantino durch zahlreiche Nahaufnahmen als eindeutiger Fußfetischist. Schockte Tarantino in den 90ern noch die Prominenz der Filmkritiker, so saß er 2004 selbst als Vorsitzender in der Jury der renommierten Filmfestspile von Cannes und war 2010 mit "Inglourious Basterds" erneut für den Oscar nominiert.

Awards

Drehbuch

Regie

Schauspiel

Produzent

Auftritt

Kamera

Stimme

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb