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Wim Wenders

* 14.08.1945

Info

Wim Wenders, eigentlich Wilhelm Ernst Wenders wurde am 14. August 1945 in Düsseldorf geboren. Gemeinsam mit anderen Autorenfilmern des Neuen Deutschen Films gründete er 1971 den Filmverlag der Autoren. Wim Wenders lernte sein Handwerk an der damals neugegründeten Hochschule für Fernsehen und Film in München. Mit dem zweistündigen Schwarzweiß-Film "Summer in the City" beendete er 1970 die Ausbildung. Sein wahres Debüt war die Peter-Handke-Verfilmung "Die Angst des Tormanns beim Elfmeter". Mit "Der amerikanische Freund", nach einer Vorlage von Patricia Highsmith, prominent besetzt mit Bruno Ganz und Dennis Hopper, wurde er auch in den USA bekannt. Auf Einladung von Francis Ford Coppola kam Wenders 1977 in die USA, um für dessen Produktionsfirma Zoetrope einen Film über den Krimiautor Dashiell Hammett zu drehen. Aufgrund von Streitigkeiten über das Drehbuch und die Besetzung verzögerte sich die Fertigstellung des Films. Erst 1982 kam "Hammett" ins Kino. In der Zwischenzeit drehte Wenders "Nick’s Film – Lightning Over Water", einen halbdokumentarischen Film über die letzten Monate des krebskranken Regisseurs Nicholas Ray. Der Film "Der Stand der Dinge" handelt von den Schwierigkeiten des Filmemachens, darin verarbeitete er viele jener selbst durchlebten Konflikte, denen er bei den Dreharbeiten zu "Hammett" ausgesetzt war. Seit 2003 lehrt Wim Wenders an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Sein Tanz-Film "Pina", eine Hommage an die Choreografin Pina Bausch und ihr Tanztheater Wuppertal, ist sein erster 3D-Film. Der Film war für den Oscar 2012 als beste Dokumentation nominiert. Wenders ist einer der renommiertesten deutschen Filmemacher der regelmäßig internationale Preise für seine Filme erhält. Er arbeitet nebenbei auch als Fotograf.

Regie

Drehbuch

Produzent

Auftritt

Schauspiel

Kamera

Stimme

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb