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Francois Truffaut

06.02.1932 - 21.10.1984

Info

Schon als Kind war Francois Truffaut ein Rebell. Er galt in seiner Jugend als schwer erziehbar und auch aus der Armee wurde er unehrenhaft entlassen. 1951 begann Truffaut als Filmkritiker beim legendären Filmmagazin "Les Cahiers du cinéma" zu arbeiten, bei dem er seine Mitstreiter für eine Neuorientierung des französischen Films fand. Neben Jacques Rivettee Jean-Luc Godard, Claude Chabrol und Eric Rohmer avancierte Truffaut zu einem Hauptvertreter der Nouvelle Vague. 1954 veröffentlichte er in den Cahiers seine Kampfschrift "Eine gewisse Tendenz im französischen Film", die zur Grundlage der Auteur-Theorie wurde. Als Filmkritiker hatte er maßgeblichen Anteil an der Anerkennung von Regisseuren als Künstler bzw. Autorenfilmer. Truffaut galt als Bücherliebhaber, was sich auch in seiner Verfilmung von "Fahrenheit 451" äußert. Der Film wurde zu seinem größten Erfolg. Nachdem er als Assistent von Roberto Rossellini begann und 1957 als Filmproduzent seine eigenen Firma gründete, gab er zwei Jahre später sein Filmdebüt mit "Sie küssten und sie schlugen ihn" (nach dem Kurzfilm "Die Unverschämten"). Zu Klassikern avancierten seine poetische Dreiecksgeschichte "Jules und Jim", das elegische Totendrama "Das grüne Zimmer" und sein Theaterdrama "Die letzte Metro". Im Alter von nur 52 Jahren erlag Truffaut 1984 einem Hirntumor und wurde auf dem Cimetière de Montmartre in Paris beigesetzt.

Drehbuch

Regie

Produzent

Schauspiel

Auftritt

Stimme

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb