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Georg Wilhelm Pabst

25.08.1885 - 29.05.1967

Info

Pabst gelangte wie so viele über das Theater zum Film, als er 1923 mit "Der Schatz" 1923 sein Regie-Debüt ablegte.
Sein erster Erfolgsfilm "Die freudlose Gasse" mit Greta Garbo und Asta Nielsen erschien 1925 und leitete eine erfolgreiche Schaffensphase ein.
Pabst, einer der Hauptvertreter der „Neuen Sachlichkeit" legte sein Werk nie auf einen Stil fest. Seine letzten Stummfilme "Die Büchse der Pandora" und "Tagebuch einer Verlorenen", die er beide mit der amerikanischen Schauspielerin Louise Brooks drehte und deren auffällig natürliche Darstellungskunst die Filme prägte, sind heute seine berühmtesten Filme. 1930 drehte Pabst seinen ersten Tonfilm "Westfront 1918". Die unverhüllte Antikriegshaltung des Films führte in Deutschland zu heftige Kontroversen. Mit dem Film "Die Dreigroschenoper" bekannte sich Pabst noch deutlicher zu einer linken Haltung.
Zur Zeit der Machtergreifung der Nationalsozialisten befand sich Pabst für Dreharbeiten in Frankreich, wo er sich dann auch auf weiteres aufhielt um dann nac h Hollywood zu emigrieren.
1936 kehrte Pabst wieder nach Frankreich zurück, ohne in Hollywood einen weiteren Film inszeniert zu haben. In Frankreich drehte er bis 1939 noch drei weitere Filme, die eher der Unterhaltung verpflichtet waren. Noch im Jahr 1938 beschloss er, endgültig in die USA zu gehen. Er wurde allerdings im September 1939 durch den Beginn des Zweiten Weltkrieges in Österreich, wo er gerade seine Familie besuchte, überrascht.
Nach Ende des Krieges konnte Pabst nicht mehr an die Erfolge seiner Weimaraner Filme anschließen. Er drehte Filme in Österreich, Italien und Deutschland. Allerdings sind sein erster Nachkriegsfilm "Der Prozeß" von 1948, der sich mit Antisemitismus anhand eines historischen Falles auseinandersetzt, sowie "Der letzte Akt" und "Es geschah am 20. Juli", die beide 1955 gedreht wurden und sich mit dem Dritten Reich beschäftigen, wenige filmische Zeugnisse, wie sich deutsche Regisseure gleich in der Frühzeit nach dem Krieg versuchten mit dem Dritten Reich auseinander zusetzen.
Pabst erkrankte 1957 an Parkinson und hörte endgültig auf zu arbeiten und verstarb am 29. Mai 1967 in Wien und ist auf dem Wiener Zentralfriedhof beigesetzt.

Regie

Drehbuch

Produzent

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb