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Jacques Rivette

* 01.03.1928

Info

Jacques Rivette wurde am 1. März 1928 in Rouen geboren. Mit 21 ging er nach Paris. Gemeinsam mit Eric Rohmer, Jean Luc Godard, Francois Truffaut und Claude Chabrol schrieb er für die berühmte Filmzeitschrift Cahiers du Cinema, deren späterer Chefredakteur er zwischen 1963 und 1965 war. „Die einzige wahre Kritik an einem Film kann nur ein anderer Film sein" schrieb Jacques Rivette in den "Cahiers du Cinéma". Zu dieser Zeit hatte er schon den Halbstundenfilm "Le Coup du Berger" gedreht, er entstand 1956 gemeinsam mit Claude Chabrol und dem Kameramann Charles Bitsch. Sein erster abendfüllender Spielfilmbeitrag zur aufkommenden Nouvelle Vague war "Paris gehört uns" gedreht 1958, fertig gestellt 1961. Bei der Arbeit mit seinen Schauspielern verwendete Rivette eine Methode, die er während seiner gesamten Laufbahn beibehalten hat: Es gibt kein echtes Drehbuch, sondern nur kurze Handlungsübersichten. Texte werden an die Darsteller erst einen Tag vor dem Drehen, oder sogar erst am Drehtag selbst, verteilt. Zeit ist in Rivettes Filmen eine relative Sache: Dauert "Out 1" elf Stunden, "Die schöne Querulantin" (1991, mit Michel Piccoli, Jane Birkin und Emmanuelle Béart) in der Langfassung fast 5 Stunden, so spürt man bei "Celine und Julie fahren Boot" (1974) kaum, dass Rivettes leichtester, sommerlichster und vielleicht bester Film auch schon drei Stunden lang ist. 2003 gelang Rivette mit dem großartigen, geisterhaften Liebesfilm „Die Geschichte von Marie und Julien“ ein kleiner Publikumserfolg, sein bis dato letzter Film „36 vues du Pic Saint-Loup“ aus dem Jahre 2009 erhielt eine Einladung in den Wettbewerb der 66. Filmfestspiele von Venedig.

Awards

Regie

Drehbuch

Schauspiel

Auftritt

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb