Suche

Suche
Alpha60 Logo

David Cronenberg

* 15.03.1943

Info

Der kanadische Regisseur gilt als Begründer des als "Body Horror" bezeichneten neuen Körperlichkeit des Horrorfilms. Im Klartext heißt das, dass seine Filme einerseits einen hohen Gore-Faktor haben, sich aber auf philosophischer Ebene immer wieder mit dem menschlichen Körper und seinen Metamorphosen auseinandersetzt.



Als Sohn einer Künstlerfamilie – sein Vater war Jazz-Musiker und seine Mutter Schriftstellerin – kam er in Toronto zur Welt und studierte ebenda zunächst Naturwissenschaften, schloss aber schließlich in Literatur ab. Dabei ließ sich Cronenberg früh von William S. Burroughs und Vladimir Nabokov beeinflussen.



Er begann mit Kurzfilmen und ersten experimentellen Werken wie "Stereo & Verbrechen der Zukunft". In den Achtziger Jahren wandte er sich dem kommerziellen Horrorfilm zu, bewahrte aber seine eigene Handschrift. Filme wie "Rabid", "Scanners - ihre Gedanken können töten" und "Videodrome" wurden Klassiker des Genres und in Deutschland aufgrund ihres hohen Blutgehalts verboten.



Seinen kommerziellen Durchbruch hatte Cronenberg mit seinem Remake des Schwarz-Weiß-Horrors von 1958 "Die Fliege". Seitdem hat sich Cronenberg auch einer stilleren, weniger expliziten Form des Horrors zugewandt, besonders in den letzten Jahren, wo er mit zugänglicheren Werken wie "[[A
History of Violence]]" und "Tödliche Versprechen" zahlreiche Kritikerpreise abräumen konnte.



Als Schauspieler war Cronenberg vor allem in kleinen Rolle und Cameos in Filmen seiner Horrorkollegen zu sehen. Eine tragende Rolle spielte er 1990 in Clive Barkers "Cabal – Die Brut der Nacht". Einen Cameo-Auftritt absolvierte er unter anderen in dem Horrorfilm "Jason X".

Awards

Regie

Drehbuch

Produzent

Schauspiel

Kamera

Auftritt

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb